Zweitwagenversicherung

Zweitwagenversicherung bringt niedrigere Beiträge

Mit einer Zweitwagenversicherung kann man ein zusätzliches Auto ähnlich günstig versichern wie das erste Fahrzeug und dadurch viel Geld sparen.

 

Mit der Zweitwagenversicherung bieten viele Versicherungen ihren Kunden die Möglichkeit, ein zusätzliches Auto von Anfang an nicht mit einem hohen Beitrag zu versichern, sondern den vorteilhaften Schadenfreiheitsrabatt des bereits seit längerem versicherten Wagens zu übernehmen. Auf diese Weise kann man viel Geld sparen.

Das Angebot einer Zweitwagenversicherung nutzen viele Anbieter, um die Kunden an sich zu binden. Doch es gibt auch andere Gründe, die für eine Übertragung des Schadensfreiheitsrabattes auch auf einen Zweitwagen sprechen. Ein klassisches Beispiel ist ein Ehepaar, das bislang mit einem Fahrzeug auskam und dieses Auto im Wechsel nutzte. So war zwar nur ein Ehepartner als Versicherungsnehmer gemeldet, doch beide nutzten das Auto regelmäßig. Erfordern nun neue Lebensumstände, ein neuer Job oder einfach ein gestiegenes Komfortbedürfnis ein zusätzliches Auto, ändert sich nichts – außer, dass beide Partner fortan mit verschiedenen Wagen unterwegs sind. Deshalb macht es auch Sinn, den gemeinsam erworbenen Schadenfreiheitsrabatt für beide Fahrzeuge gelten zu lassen.

Ob im Rahmen einer Zweitwagenversicherung derselbe Rabatt wie beim Erstwagen oder ein gewisser Aufschlag berechnet wird, darüber entscheiden fast immer das Verhandlungsgeschick und die Hartnäckigkeit des Kunden. Manche Versicherungen stellen sich erst einmal quer. Doch der Wettbewerb um die Autofahrer ist unter den Gesellschaften so hart, dass die Anbieter auf beharrliches Nachfragen meistens doch ein Angebot vorlegen, statt den Versicherten an eine andere Versicherung zu verlieren.

Profitieren können vom Preiskampf auch Fahranfänger – und zwar dann, wenn sie über ihre Eltern eine Zweitwagenversicherung abschließen. In diesem Fall läuft dann der Versicherungsvertrag nicht auf den Nachwuchs, sondern auf ein Elternteil, das idealerweise schon über einen längeren Zeitraum bei der Versicherung Kunde sein sollte. Die Gesellschaft muss allerdings darüber informiert werden, dass nicht Vater oder Mutter hautsächlich hinterm Steuern sitzen werden, sondern Sohn oder Tochter. Wenn die Versicherung in diesem Fall keine Zweitwagenversicherung anbieten will, bleibt immer noch ein Kompromiss: Der Fahranfänger bekommt zumindest einen günstigeren Schadenfreiheitsrabatt, sozusagen als Bonus für langjährige Treue der Eltern. In jedem Fall gilt aber: Nachfragen kostet nichts, und Verhandeln lohnt sich. Wer es geschickt anstellt, kann mit einer Zweitwagenversicherung leicht einige hundert Euro im Jahr sparen.